Schlafstörung

Schlafstörungen können sehr vielfältige Ursachen haben. Die Medizin unterscheidet grundsätzlich zwischen Einschlafstörungen und Durchschlafstörungen. Von Laien werden Schlafstörungen oft mit psychischen Problemen in Verbindung gebracht. Häufig, vor allem bei schwerwiegender Erkrankung, sind jedoch physische Probleme wie die im nächsten Absatz beschriebene schlafbezogene Atmungsstörung die Ursache.
Bei der schlafbezogenen Atmungsstörung kommt es zu einem kompletten oder teilweisen Verschluss der Atemwege im Schlaf. Damit man dabei nicht erstickt löst der Körper eine Weckreaktion aus. Diese Weckreaktionen bleiben für den Patienten meist unbemerkt, unterbinden aber einen gesunden, normalen Schlaf, wenn sie häufiger auftreten. Die Folge ist, dass sich der Betroffene unausgeschlafen fühlt, weil sich der Körper nicht mehr ausreichend erholen kann.
Die Weckreaktionen sorgen aber dafür, dass der Betroffene wieder Luft holt. Dies passiert meist anhand einer tiefen Atmung begleitet von lautem Schnarchen. Damit kann dann wieder genügend Sauerstoff in das Blut kommen. Diese Vorgänge wiederholen sich in regelmäßigen Abständen.
Patienten mit einer schlafbezogenen Atmungsstörung sind dringend Therapiebedürftig. Auch wenn der Patient das Gefühl hat, dass er mit der einhergehenden Müdigkeit noch zurecht kommt. Neue wissenschaftliche Ergebnisse zeigen, dass das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen bei unbehandelten Personen deutlich höher ist. Folgen einer unbehandelten Schlafapnoe können so manchmal erst Jahre später, in Form von Herzinfarkten und Schlaganfällen, auftreten.

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