CPAP Methode

Mit der CPAP Therapie (Continous Positive Airway Pressure) werden vor allem schlafbezogene Atmungsstörungen behandelt. Bei mittleren und schweren Fällen ist diese Beatmungsform die am häufigsten verwendete Therapie. Bei der CPAP-Therapie wird das Kollabieren der oberen Atemwege durch Aufbau eines Überdruckes mit Hilfe einer Atemmaske verhindert und die Atemwege werden offen gehalten. Der vom Patienten individuell benötigte Druck wird im Schlaflabor durch Titration festgelegt. Weiterentwicklungen der CPAP-Geräte sind die AutoCPAP- und BiPAP- oder Bi-Level -Therapiegeräte. Bei denAutoCPAP-Geräten wird der Druck automatisch von Atemzug zu Atemzug gesteuert. Bei den BiLevel-Geräten werden dagegen für In- und Exspiration unterschiedliche Drücke erzeugt, um das Ausatmen zu erleichtern.
Die CPAP-Therapieform ist eine Langzeittherapie. Wird das CPAP-Gerät regelmäßig verwendet, ist die Therapie erfolgreich. Kontraindikationen zur Durchführung der CPAP-Therapie sind eine manifeste Herzinsuffizienz mit Reduktion des Herzzeitvolumens und eine akute Linksherzinsuffizienz.
Die häufigsten Nebenwirkungen der CPAP-Therapie sind mit der Maske verbunden. Undichtigkeit und Leckagen verursachen Konjuktivitis. Die enge Maske und das Halteband verursachen Ulcera und Exanthemen, sowie allergische Reaktionen (vor allem wegen Latex und Silikon), auch Rhinitis ist häufig.

 

Mehr Infos finden Sie bei den Produkten: Therapie

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