Empfohlene Vorgehensweise zum TNI®20 oxy und TNI®20s oxy im Klinikum

Prinzipielle Vorgehensweise bei Patienten mit COPD II bis IV

1. Die nasale Insufflation wird meist in Kombination mit Sauerstoff empfohlen.

2. Die Ausgangssituation bezüglich der Sauerstoffgabe wird beibehalten, d.h. sollte der Patient typisch mit 2-4 l/min O2 versorgt sein, wird diese Sauerstoffbeimischung mit TNI®20 oxy und TNI®20s oxy übernommen.

3. Die ersten Erfahrungen mit der Therapie sollte der Patient mit einer geringeren Flussmenge, 10-12 l/ min Luft-O2-gemisch, über ca. 5-10 Minuten erfahren.

4. Dabei sollte das System schon mit warmem Wasser befüllt werden, oder ca. 5 min Aufwärmphase hinter sich haben, damit spontan ein gut angefeuchtetes und angewärmtes  Luft-O2-Gemisch zur Applikation kommt.

5. COPD Patienten haben den spürbar besten  Benefit bei einer Flussmenge des Luft-O2-gemisch von 15 bis 20 l/min.
Die Anzeige im Display des TNI®20 oxy und TNI®20s oxy zeigt immer den Summen Fluss des Luft-O2-Gemisches und regelt die Luftbeimischung automatisch, abhängig zur Beimischung des O2.

6. Zur Erreichung der best möglichen Ergebnisse sollte der Patient während der Applikation zu einer, wenn möglich, fast kontinuierlichen Nasenatmung aufgefordert werden.

7. Positiv veränderte, messbare Ergebnisse  zu SaO2, pO2 und pCO2 sollten sich im Trend nach 30-60 Minuten einstellen, nach 3-8 h Therapie sollte sich im Einzelfall eine Stabilisierung eingestellt haben.

8. Eine Optimierung des Patientenzustandes wird durch Titration des Luft-O2-Gemisches bei Ausschöpfung der O2 Beimischungen in Kombination mit der Flussmenge erreicht.

9. Empfohlen wird die Überwachung des Patienten während der Applikation mittels
    - Kontinuierliche Messung der Sauerstoff-Sättigung
    - Kontinuierliche Messung des Transcutanen CO2 Wert, tCO2
    - BGA in kurzen Abständen

 

 

Prinzipielle Vorgehensweise bei Patienten mit Fibrose

1. Die nasale Insufflation wird meist in Kombination mit Sauerstoff empfohlen.

2. Die Ausgangssituation bezüglich der Sauerstoffgabe wird beibehalten, d.h. sollte der Patient typisch mit 2-4 l/min O2 versorgt sein, wird diese Sauerstoffbeimischung mit TNI®20 oxy und TNI®20s oxy übernommen.

3. Die ersten Erfahrungen mit der Therapie sollte der Patient mit einer geringeren Flussmenge, 10 l/ min Luft-O2-Gemisch, über ca. 5-10 Minuten erfahren.

4. Dabei sollte das System schon mit warmem Wasser befüllt werden, oder ca.
5. 5 min Aufwärmphase hinter sich haben, damit spontan ein gut angefeuchtetes und angewärmtes  Luft-O2-Gemisch zur Applikation kommt.

6. Leichte Schwindelgefühle zu Beginn sind unkritisch, deuten sie doch auf eine gute Auswaschung des VD hin, welches bei dieser Krankheit den größten Benefit zeigt.

7. Die Anzeige im Display des TNI®20 oxy und TNI®20s oxy zeigt immer den Summen Fluss des Luft-O2-Gemisches und regelt die Luftbeimischung automatisch, abhängig zur Beimischung des O2.

8. Zur Erreichung der best möglichen Ergebnisse sollte der Patient während der Applikation zu einer, wenn möglich, fast kontinuierlichen Nasenatmung aufgefordert werden.

9. Positiv veränderte, messbare Ergebnisse  zu SaO2, pO2 und pCO2 sollten sich im Trend nach 30-60 Minuten einstellen, nach 3-8 h Therapie sollte sich im Einzelfall eine Stabilisierung eingestellt haben.

10. Eine Optimierung des Patientenzustandes wird durch Titration des Luft-O2-Gemisches bei Ausschöpfung der O2 Beimischungen in Kombination mit der Flussmenge erreicht.

11. Empfohlen wird die Überwachung des Patienten während der Applikation mittels
      - Kontinuierliche Messung der Sauerstoff-Sättigung
      - Kontinuierliche Messung des Transcutanen CO2 Wert, tCO2
      - BGA in kurzen Abständen

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